Einbindung von Wärme aus erneuerbaren Energien und aus innovativer Kraft-Wärme-Kopplung.
Mit dem Neubau der Energiezentrale Mitte in Bietigheim‑Bissingen entstand eine moderne Energieerzeugungsanlage mit hohem Nachhaltigkeitsanspruch. Umgesetzt als innovatives iKWK‑Konzept mit Sektorenkopplung vereint die Anlage Gas, Strom, Wärme und Kälte in einem integrierten Gesamtsystem. ENGIE Deutschland übernahm dabei die Realisierung der kompletten Energiezentrale und sorgt durch den Einsatz von Kraft‑Wärme‑Kopplung, Wärmepumpen und erneuerbaren Energien für eine weitgehend nachhaltige Wärmeversorgung.
Zu den Leistungen von ENGIE gehörte die ganzheitliche Realisierung der Energiezentrale einschließlich der kompletten Energieerzeugungs‑, Speicher‑ und Verteiltechnik sowie der elektrotechnischen und sicherheitstechnischen Anlagen. Im Rahmen eines integrierten Gesamtkonzepts setzte ENGIE unter anderem Blockheizkraftwerke, Gas‑ und Elektroheizkessel, Wärmepumpen, Kältemaschinen, Solarabsorber, großvolumige Pufferspeicher sowie die gesamte Mittel‑ und Niederspannungstechnik um. Ergänzt wurde dies durch die vollständige Gebäudeheizungsverteilung, Gefahren‑ und Alarmanlagen sowie eine übergeordnete Anlagensteuerung inklusive aller Feldgeräte.
Die Energiezentrale wurde von ENGIE ganzheitlich geplant und umgesetzt, um die verschiedenen Erzeugungstechnologien optimal aufeinander abzustimmen und eine hohe Effizienz sowie Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Durch die intelligente Kopplung von Gas, Strom, Wärme und Kälte sowie den hohen Anteil erneuerbarer Energien entsteht eine zukunftsfähige Energieinfrastruktur, die den nachhaltigen Betrieb langfristig unterstützt und eine effiziente Wärmeversorgung für Industrie und Gewerbe sicherstellt.