Köln – ENGIE Vianeo baut ihre Lkw-Ladeinfrastruktur in Deutschland aus: Am Autohof Ansbach der Rudolf Kempe Unternehmensgruppe planen und realisieren die Expert:innen einen neuen Ladepark für den elektrischen Schwerlastverkehr. Der Standort liegt direkt an der Bundesautobahn A6, die als zentrale Ost-West-Achse den Großraum Rhein-Neckar über Nürnberg mit der tschechischen Grenze verbindet und zum transeuropäischen Verkehrsnetz zählt. Karsten Reichl, Geschäftsführer der Rudolf Kempe Unternehmensgruppe, sagt: „Als Familienunternehmen denken wir seit über 80 Jahren über Generationen hinweg. Gemeinsam mit ENGIE Vianeo rüsten wir jetzt unseren Autohof in Ansbach für die Anforderungen der Transportbranche von morgen und schaffen damit die Voraussetzungen für den elektrischen Schwerlastverkehr.“ Die Rudolf Kempe Unternehmensgruppe ist in den Bereichen Energie, Mobilität, Verkehrsinfrastruktur und Immobilienentwicklung in der Metropolregion Nürnberg tätig und dort Investor beziehungsweise Betreiber von Tankstellen und Autohöfen.
Am Kempe’s Autohof Ansbach plant ENGIE Vianeo zwei MCS-Ladepunkte für besonders schnelles Laden bis zu 1.000 Kilowatt sowie sechs CCS-Ladepunkte (Combined Charging System) und verantwortet dabei das gesamte Betreibermodell, von der Investition über den Bau bis zum laufenden Betrieb. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2027 vorgesehen. Der Standort bietet zusätzlich zur neuen Ladeinfrastruktur ein umfassendes Angebot für Frachtführer:innen: von gesicherten Lkw-Parkplätzen über ein Restaurant und einen 24/7-Shop bis hin zu Aufenthalts- und Rastmöglichkeiten und Sanitäranlagen mit Duschen. Jan-Niklas Ellerich, Geschäftsführer von ENGIE Vianeo in Deutschland, betont: „Mit der Rudolf Kempe Unternehmensgruppe gewinnen wir einen erfahrenen Partner für einen strategisch wichtigen Standort in Deutschland. Ansbach ergänzt unser wachsendes Ladenetz entlang zentraler deutscher Logistikachsen und bringt uns unserem Ziel näher, bis 2030 europaweit 1.000 Ladepunkte für schwere Elektro-Nutzfahrzeuge zu betreiben.“ ENGIE Vianeo ist seit Juli 2025 auf dem deutschen Markt aktiv. Zu den aktuellen Referenzprojekten zählen ein Großprojekt mit dem Seehafen Kiel sowie das Mandat des Bundes und der Autobahn GmbH für eines der Lose des Lkw-Schnellladenetz an unbewirtschafteten Rastanlagen in Deutschland. Insgesamt werden damit derzeit rund 50 Standorte von ENGIE Vianeo in Deutschland mit Ladeinfrastruktur speziell für Nutzfahrzeuge entwickelt.