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ENGIE Deutschland bringt Nahwärme in Tettnang in Betrieb

23. September 2026
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  • ENGIE Deutschland und das Regionalwerk Bodensee nehmen das Nahwärmenetz Tettnang nach nur 14 Monaten Bauzeit schrittweise in Betrieb
     
  • Mit der neuen Sporthalle am Manzenberg, der Carl-Gührer-Halle und dem Gymnasium erhalten die ersten Gebäude Wärme aus regional gewonnenen Holzhackschnitzeln
     
  • ENGIE Deutschland verantwortete den Bau von Heizzentrale und Wärmenetz, das Regionalwerk Bodensee übernimmt die Betriebsführung

Köln – Das Nahwärmenetz Tettnang geht schrittweise in Betrieb: Seit Mitte September 2026 fließt das erste Warmwasser zur Beheizung der ersten angeschlossenen Gebäude. Nach 14 Monaten Bauzeit und damit schneller als vorgesehen erreichen ENGIE Deutschland und das Regionalwerk Bodensee damit einen zentralen Meilenstein für die Wärmeversorgung der Stadt. Getragen wird das Projekt von der gemeinsamen Wärmeversorgungsgesellschaft Tettnang mbH, in der jeder Partner eine klare Rolle übernimmt: ENGIE Deutschland organisierte den Bau von Heizwerk und Wärmenetz; damit stehen die Voraussetzungen für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb bereit. Das Regionalwerk Bodensee übernimmt nun die Betriebsführung der Heizzentrale und des Leitungsnetzes sowie die Beratung der Kund:innen zu den Wärmelieferungsverträgen und die Energieabrechnung. Steffen Haller, Leiter Projects im Geschäftsbereich Energy Solutions bei ENGIE Deutschland und Geschäftsführer der Wärmeversorgungsgesellschaft Tettnang, sagt: „Tettnang zeigt, wie die kommunale Wärmewende in der Praxis gelingt und wie eine Wärmeinfrastruktur entsteht, die den Standort langfristig stärkt. Durch die Verbindung der langjährigen Erfahrung der ENGIE Deutschland mit der lokalen Präsenz unseres Partners Regionalwerke Bodensee treiben wir die Wärmewende vor Ort voran.“

 

Tettnang auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Wärmeversorgung

Der Start der Wärmeversorgung bildet die Grundlage für eine langfristig ausbaufähige Wärmeversorgung in Tettnang. Bereits angeschlossen sind die Sporthalle am Manzenberg, die Carl-Gührer-Halle, das Gymnasium und erste private Gebäude. Weitere private und gewerbliche sowie öffentliche Gebäude auf dem Schulcampus Manzenberg und in der Innenstadt – darunter das historische Rathaus – folgen sukzessive. Die Wärmeversorgung erfolgt über zwei Biomasseheizkessel. Als Brennstoff dienen Holzhackschnitzel aus Restholz, die vollständig aus der Region mit einem Umkreis von bis zu 100 Kilometern stammen. Ein Pufferspeicher unterstützt die Versorgung bei erhöhtem Bedarf, für den Notfallbetrieb steht zusätzlich ein Gaskessel bereit. Durch dieses Konzept können ENGIE Deutschland und das Regionalwerk Bodensee in Tettnang jährlich mehr als 4.000 Tonnen CO2 im Vergleich zu fossilen Energieträgern einsparen. Michael Hofmann, Geschäftsführer des Regionalwerks Bodensee und Geschäftsführer der Wärmeversorgungsgesellschaft Tettnang, betont: „Mit der Inbetriebnahme der Nahwärme Tettnang ist ein bedeutender Schritt für eine zukunftsfähige Wärmeversorgung der Stadt geschafft. Nach der erfolgreichen Bauphase steht nun der zuverlässige Betrieb der Anlage im Mittelpunkt. Wir freuen uns, dieses wichtige Projekt in die nächste Phase zu führen.“

 

 

Meilenstein für die Nahwärme Tettnang: ENGIE Deutschland und das Regionalwerk Bodensee haben die ersten Gebäude, darunter das Gymnasium, an die Versorgung angeschlossen. Das Projekt zeigt, wie die kommunale Wärmeversorgung auf erneuerbare, versorgungssichere Weise gelingt.

Über ENGIE Deutschland und die ENGIE-Gruppe

ENGIE ist ein wichtiger Akteur im Bereich der Energiewende, dessen Ziel es ist, den Übergang zu einer Wirtschaft mit geringeren Treibhausgasemissionen zu beschleunigen. In Deutschland planen, bauen, betreiben und vermarkten wir Wind-, Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen sowie Pumpspeicher und Batteriespeicher. Industriekunden, Kommunen und die Wohnungswirtschaft begleiten wir bei der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsziele mit der Optimierung des Verbrauchs sowie der Ausführung und dem Betrieb hocheffizienter gebäude- und energietechnischer Systeme. Mit Konzepten für dekarbonisierte Wärmeversorgung, Mobilität und Digitalisierung unterstützen wir bei der Entwicklung von zukunftsfähigen Quartieren. Wir handeln mit Strom und Gas, versorgen Endkunden mit Energie, bieten fachübergreifende Engineering-Lösungen im Bereich Energie, Wasser und Infrastruktur und gehören zu den führenden Speicherbetreibern in Deutschland. Im Jahr 2025 erzielten die ENGIE-Gesellschaften in Deutschland mit rund 5.500 Mitarbeitenden einen Umsatz von
2,4 Mrd. Euro.

Die Aktivitäten der in 30 Ländern tätigen ENGIE-Gruppe ergänzen sich: Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien und grüne Gase, Flexibilität (insbesondere Batteriespeicher), Gas- und Stromübertragungs- und -verteilnetze, lokale Energieinfrastrukturen (Wärme- und Kältenetze) und die Energieversorgung von Haushalten, Kommunen und Unternehmen. Das börsennotierte Unternehmen erzielte im Jahr 2025 mit mehr als 90.000 Mitarbeitenden rund
71,9 Mrd. Euro Umsatz.

engie-deutschland.de

Ihre Ansprechpartnerin

Astrid Schatz
Chief Communication Officer
ENGIE Deutschland GmbH