Köln - 30 Prozent geringere Energiekosten und 78 Prozent weniger CO2-Emissionen im Vergleich zur bisherigen Anlage: Von diesen garantierten Einsparungen profitiert das Agrarbildungszentrum in Landshut-Schönbrunn im Bezirk Niederbayern dank eines neuen Energiespar-Contractings mit ENGIE Deutschland. Das 1854 gegründete Agrarbildungszentrum gehört zu den ältesten Einrichtungen seiner Art in Deutschland. Im Mittelpunkt steht damals wie heute die fundierte, zeitgemäße und praxisorientierte Aus- und Weiterbildung rund um die Landwirtschaft. Dafür umfasst der Campus 26 Gebäude mit Schulgebäuden, Wohnheimen, Verwaltung und Werkstätten.
Michael Zehentbauer, Leiter des Agrarbildungszentrums Landshut-Schönbrunn, sagt:
„Als eine der traditionsreichsten landwirtschaftlichen Bildungseinrichtungen Deutschlands tragen wir Verantwortung für unsere Auszubildenden ebenso wie für den sorgsamen Umgang mit Ressourcen. Das Konzept der ENGIE Deutschland hat uns überzeugt, weil es exakt auf unsere Anforderungen zugeschnitten ist. Das Energiespar-Contracting verbindet moderne Anlagentechnik mit garantierten Einsparungen. So modernisieren wir unseren Campus und geben unseren Auszubildenden zugleich ein glaubwürdiges Beispiel für gelebte Nachhaltigkeit.“
Im Zentrum des Auftrags steht ein übergreifendes Gebäudemanagementsystem: Das Team der ENGIE Deutschland verbindet sämtliche Gebäude auf dem Campus des Agrarbildungszentrums über ein zentrales, webbasiertes Gebäudeleitsystem mit 16 neuen Schaltschränken und mit vollständig erneuerten Direct Digital Control (DDC)-Stationen. Die zukünftige Wärmeversorgung soll durch Fernwärme und zwei Wärmepumpen bewerkstelligt werden. Des Weiteren modernisieren die Expert:innen die Wärmeverteilung in allen Gebäuden auf dem Campus. Hinzu kommen acht neue Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 750 Kilowatt sowie ein Batteriespeicher mit einer Megawattstunde, an den auch die bestehende Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 241 Kilowatt angebunden wird. Die Sanierung der Beleuchtung mit 1.400 neuen LED-Leuchten rundet das Maßnahmenpaket ab. Den Bau, den Großteil der Finanzierung und den langfristigen Betrieb der neuen, wartungsarmen Anlagentechnik übernimmt ENGIE Deutschland im Rahmen des Energiespar-Contractings. Die Inbetriebnahme ist für Juli 2027 geplant. Anschließend überwacht das Team sämtliche Anlagenfunktionen über die gesamte Vertragslaufzeit. Werden die vertraglich garantierten Energieeinsparungen einmal nicht erreicht, erhält das Agrarbildungszentrum eine Ausgleichszahlung von ENGIE Deutschland.
Christian Bippus, Projects Lead South und bei ENGIE Deutschland verantwortlich für das Projekt, sagt:
„Wir freuen uns, dass wir das Agrarbildungszentrum in Landshut-Schönbrunn mit unserer technisch-wirtschaftlichen Kompetenz überzeugt haben. Das Projekt zeigt, welche Einsparungen bei Energiekosten und bei CO2-Emissionen im Bestand möglich sind, und das in der Regel ganz ohne eigene Investition des Kunden. Gerade öffentliche Einrichtungen stehen unter hohem Kostendruck und tragen zugleich eine besondere Vorbildfunktion. Mit dem Energiespar-Contracting verbinden wir bei ENGIE Deutschland für unsere Kunden wirtschaftliche Entlastung mit einer garantierten Senkung der CO2-Emissionen. Damit besitzt das Referenzprojekt in Landshut-Schönbrunn Modellcharakter für viele weitere Kommunen und Institutionen in ganz Deutschland.“