Energie intelligent einsetzen. Netze stabilisieren.

Flexibilitätsmanagement: Erlöse erzielen durch intelligente Steuerung von Verbrauch und Erzeugung.

Möchten Sie wissen, ob Sie über freie Flexibilitäten im Verbrauch oder in der Erzeugung von Energie verfügen und was das wert ist? Können Sie die Schwankungen mit Nachfragen am Großhandelsmarkt synchronisieren?

Durch eine optimierte Kombination von Fremdbezug, Eigenerzeugung und Speicherung kann der Energieverbrauch vielfach so getaktet werden, dass die Energielast besonders hoch ist, wenn die Preise gerade niedrig sind. Überflüssige Energie kann dann gewinnbringend in das Netz eingespeist und zu einer neuen Erlösquelle werden.

Diesen Ansatz nennen wir Flexibilitätsmanagement. Mit ihm lassen sich Energie- und Netzkosten senken, neue Erlösquellen erschließen – und gleichzeitig Ressourcen schonen und das Netz stabilisieren. Notstrom- und Kühlaggregate zum Beispiel sind schaltbar, durch hohe Verfügbarkeiten einfach zu prognostizieren und sind damit optimal für Flexibilitätsmanagement geeignet.

Wir loten Ihre Spielräume aus und nutzen Sie in Einklang mit den Opportunitäten am Markt. Natürlich zu Ihrem Vorteil hinsichtlich Kosten, Effizienz und Ertrag. Denn bei den Experten von ENGIE Deutschland fließen die notwendige Erfahrung und Expertise zusammen: Wir wissen nicht nur, wie Flexibilitätsmanagement technisch umzusetzen ist, sondern verfügen auch über die notwendigen Zugänge zu den Energiemärkten und das energiewirtschaftliche Know-how für einen optimalen Einsatz Ihrer Flexibilität.

Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Anlagentechnik und im Energiemanagement einerseits und der Kompetenz unserer Beschaffungs- und Vermarktungsexpertise andererseits bieten wir ein auf dem Markt einzigartiges Leistungsprofil: 

  • Beratung
  • die technische Ertüchtigung der Anlagen zur Nutzung der Flexibilitäten
  • eine optimierte Fahrweise Ihrer Anlagen und Lastgangmanagement im Einklang mit den Anforderungen an die Produktion
  • die Vermarktung (Einkauf und Verkauf) Ihrer Energie über ein aktives Portfoliomanagement
  • Zugang zu allen Regelenergiemärkten in Deutschland.

Profitieren können nicht nur die Unternehmen, die auf diese Weise ihre Energiekosten steuern. Mehr Flexibilität beim Energieverbrauch unterstützt die Netzstabilität – und ist damit ein wichtiger Baustein der Energiewende.

Ansprechpartner
Olga Ivanova
Olga Ivanova
Geschäftsführerin
ENGIE Energielösungen GmbH
Friedrichstraße 200
10117 Berlin
T +49 30 726153-578
Demand Side Management

Die Grundidee von Demand Side Management ist denkbar einfach: mittels Lastverschiebungen bzw. Vermarktung von dezentralen Stromflexibilitäten reagieren Unternehmen auf die Möglichkeiten, die sich auf den verschiedenen Energiemärkten ergeben. Die Unternehmen passen ihren Energieverbrauch, soweit es betriebliche Anforderungen zulassen, entsprechend den Preissignalen auf den Energiehandelsmärkten an. Flexibilitäten im Verbrauch der eigenen Anlagen bieten zum Beispiel Kälteaggregate, Schmelzöfen, Pumpen und Ventilatoren. Viele große energieintensive Unternehmen verfolgen bereits diesen Ansatz, denn sie erleben, dass sie mit der Vermarktung ihrer eigenen Flexibilitäten nicht nur die steigenden Kosten drosseln können, sondern auch einen Beitrag zur Netzstabilität leisten. Ein Weg, der sich auch für kleinere Unternehmen lohnt.

Regelenergie

Zum Ausgleich von kurzfristigen Lastschwankungen kontrahieren die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) steuerbare Lasten, d.h. flexible Erzeuger und Verbraucher.

Die ÜNB vergüten sowohl die Bereitstellung der Leistung (Leistungspreise) als auch die tatsächliche Inanspruchnahme (Arbeitspreise).

Die Auswahl findet durch wöchentliche bzw. tägliche Auktionen statt, bei denen die günstigsten Anbieter den Zuschlag erhalten – zu den von ihnen geforderten Konditionen. ENGIE optimiert diese Gebote für Sie und setzt tatsächliche Anforderungen an Ihre Anlagen um.